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Energy-Update: Übergangsphase - Die Pause zwischen zwei Shifts – warum Übergänge Raum brauchen

Mann und Frau springen von Klippe ins Meer

"Es ist so still." - "Es ist das tiefe Luftholen vor dem Sprung."


Diese Worte klangen aus einem Film direkt in mein Herz, als ich bereits das Thema für das Energy-Update fühlte. Die geistige Welt - das kosmische Internet, meine Intuition, wie man es auch immer nennen mag - überraschen mich immer wieder mit ihrer wundervollen Synchronizität. Alles scheint zu passen und mich darauf hinzuweisen: Mach weiter! Ja, genau das ist die aktuelle Zeitqualität für das Energy-Update. Perfekt für die Übergangsphase.


Die letzten Wochen waren energetisch fühlbar sehr extrem und manchmal auch sehr anstrengend. Nicht zuletzt angetrieben durch die ganzen Feiertage, die letzten Einkäufe, aber auch durch Inventuren und Jahresabschlüsse in vielen Unternehmen.


Die Zeit rast. Und das anscheinend immer schneller.


Es gibt kaum jemanden, der mir das nicht bestätigt. Und ein Blick in die Schumann-Frequenzen, die ich seit über zehn Jahren beobachte, zeigte enorm hohe Sonnenaktivitäten, ein unruhiges Magnetfeld und schwingende Energiefelder. Da schwingen wir natürlich alle mit - denn wir sind angebunden an das erdmagnetische Feld.


Werde langsamer als die Zeit.


"Wie bitte was? " War meine Frage an die geistige Welt, als ich in der letzten Woche ein Trance Healing gab und nicht an die inneren Barrieren meines Klienten herankam. Trance Healing ist ein Raum, in dem sich innere Schutzmechanismen zeigen dürfen – ohne Druck, ohne Zwang. Die waren in diesem Fall so dicht wie ein Eiswürfel, allerdings nicht aus Eis, sondern wie aus Plastik. Darin lag er zusätzlich noch in einer Art Schutzhülle und wollte nicht gestört werden. Das klingt amüsant, aber für den Betroffenen ist es eine Art, sich vor allem Lärm und unangenehmen Gefühlen zu schützen. Das verursacht auf Dauer allerdings Probleme und manchmal auch körperliche Beschwerden. Die einzige Möglichkeit an ihn heranzukommen, war langsamer als die Zeit zu werden.

Der Klient hatte sich das Trance Healing selbst gewünscht, es ist nicht so, dass man nicht heilen will. Manche können es aber nicht einfach so. Weil das innere Kind sich diese Schutzhülle eisern perfektioniert hat. Ich selbst sah mich einst in so einer Schutzhülle aus Plastik sitzen - ich war sechzehn und war stinksauer auf mein erwachsenes, 45jähriges Ich, die nicht das erreicht hatte, was ich mir einst gewünscht hatte. Mein Auftrag war dann wochenlang mich langsam an die 16jährige anzunähern, ihre Wut auszuhalten und aufzulösen.


Zurück zum Ansatz, langsamer als die Zeit zu werden.


In erster Linie hieß das, dieses Healing auf mehrere darauffolgenden Tage auszudehnen und dann jedes Mal in der Zeit etwas weiter zurück zu gehen. Doch es war auch für mich ein Hinweis, den ich jeden Tag annehme und weiterverfolge - langsamer als die Zeit zu werden.


Die Übergangsphase - eine Pause zwischen den Shifts

Und da kommt die aktuelle Pause ins Spiel.


Die letzten Wochen waren wie gesagt eine Achterbahn, die immer schneller drehte. Die Ansagedame rief "Noch ne Runde, noch ne Runde, alle Mann dabei?!" und sie ignorierte einfach unser "Neiiin, bitte nicht!" völlig. Es drückte uns an die Außenseite der Sitze, die Haare flogen uns um die Ohren und unsere Augen tränten vom Wind. Ging es dir auch so?


Wir hatten Angst loszulassen, aber wenn man eine Zentrifuge immer weiter beschleunigt, fliegen die flüssigen Bestandteile in die eine und die festen in die andere Richtung. Und genau das ist passiert.


Wir haben uns systematisch und zwangsweise von Altem gelöst, das wir nicht mehr brauchen. Entweder sind wir selbst gesprungen (haben losgelassen), oder wir wurden gesprungen (konnten uns nicht mehr festhalten). Die Auswirkungen kommen erst später, aber wir spüren die Pause. Das Anhalten, das Herausfallen oder Herausgeschleudert werden aus der Achterbahn, deutlich.


Nun sind wir hier, in der Wartehalle. Wenn wir einschlafen, wachen wir wieder in der Achterbahn auf. Also bereiten wir uns auf den nächsten Sprung vor und werden Stück für Stück, wie eine Zwiebel, von alten Schalen befreit.


Welche alten Schalen möchtest Du noch los werden?


Die Serviettentechnik kann dir dabei vielleicht helfen. Vor vielen Jahren las ich in einem Buch davon. Die Autorin wartete in einem Café auf eine Freundin und dachte über ihr Leben nach. Da sie kein Blatt Papier hatte, nahm sie sich die Serviette, die auf dem Tisch lag und begann darauf mit Kugelschreiber ihren Plan zu entwerfen.


Ich nutze diese Methode auf mehrere Arten schon seit vielen Jahren, auf meine eigene Art.


Nimm ein Blatt Papier. Ziehe mit einem Stift in der Mitte des Blattes einen geraden Strich von oben nach unten. Dann schreibe links oben z. B. das vergangene Jahr 2025 und rechts oben das kommende Jahr 2026. Ziehe unter diese Überschriften einen Strich von links nach rechts.


Nun schreibst du auf die linke Seite alles, was du in der Vergangenheit lassen möchtest. Was möchtest du nicht mehr mit ins neue Jahr nehmen? Du kannst Sätze, oder einfach nur Worte schreiben. Das Universum weiß genau was du damit meinst. Welche Gefühle möchtest du loslassen? Welchen Menschen hinter dir lassen? Welche Erinnerung abschließen? Welche Krankheit darf der Vergangenheit angehören?


Stell dir vor, du könntest wirklich alles wegschmeissen, loslassen, abstreifen, was du nicht mehr weiter auf deiner Reise mitnehmen möchtest.


Auf die rechte Seite schreibst du alles, was du im neuen Jahr erleben möchtest. Welche Gefühle möchtest du fühlen? Welche Abenteuer erleben? Welche Menschen treffen? Welche Orte bereisen oder was möchtest du lernen, wissen oder erfahren?


Sei dir sicher, dass das Universum alles daran setzen wird, dich dabei zu unterstützen. Fühle es. Gehe All In.


Du kannst das auch über Tage hinweg schreiben, das muss nicht jetzt und sofort alles darauf landen. Denk daran: werde langsamer als die Zeit.


Es ist kein magischer Trick – sondern eine bewusste Entscheidung, der eigenen Bewegung Raum zu geben.


Und vielleicht denkst du genau wie ich: ich brauche keinen letzten Tag im Jahr, der mir vorschreibt wann etwas beginnt oder endet. Ich brauche keine "ToDo-List" für das neue Jahr, denn ich habe eine "ToDo-List", die sich ständig verändert und die ich fast täglich führe. Und das schon seit Jahren. Manchmal schlage ich in meinen Notizbüchern nach und schau mir an, was ich mal vor ein paar Jahren hineingeschrieben habe - wie gesagt, ich nutze diese Methode schon lange.

Und ich bin immer wieder verwundert, wie wirksam diese Serviettenmethode ist. Dinge, die ich nie geglaubt habe, dass ich sie loslassen oder verändern kann, kann ich heute auf der linken Seite mit einem grünen Stift abhaken. Meistens jubel ich vor Freude oder zumindest lächle ich glücklich. Oder ich hake einige Dinge auf der rechten Seite ab und kann es kaum glauben, dass ich es wirklich erreicht habe.


Interessant ist auch, dass sich Dinge manchmal auf Arten und Weisen auflösen, an die ich nie gedacht hätte. Oder ich finde heraus, dass Dinge, die ich mir einst gewünscht habe, zum heutigen Zeitpunkt gar nicht zu meinem neuen ICH passen. Das heißt, dass es gut war, dass es sich nicht erfüllt hat. Es wurde viel besser.

Und ja, es gibt auch Dinge, die nicht erfüllt wurden - ich will ja nicht lügen oder behaupten alles wäre ein Wunschkonzert. Aber diese Dinge bleiben auf meiner ToDo-List, wenn sie mir wichtig ist.


Da ich niemals aufhöre zu träumen.


Also nutzen wir diese Pausen um tief Luftzuholen und auszuruhen. Oder wir packen Dinge aus unserem energetischen Rucksack, die wir nicht mehr brauchen. Oder wir packen neue Ressourcen hinein, die für den nächsten Sprung besser sein könnten. Wichtig ist, dass wir springen.


Und wenn wir nicht springen, macht das Universum schnipp und wir werden gesprungen.



Wichtig ist nur eins: dass wir uns bewegen.




Vielleicht sogar mit mir und den anderen Yogis & Yoginis im Zoom-Yoga.

Ich freu mich auf Dich!





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