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Energy-Update: Wenn das Universum antwortet - Kontrolle loslassen

10. Okt.
7 Min. Lesezeit

Was passiert, wenn du aufhörst, alles kontrollieren zu wollen?


Qualle im dunklen Meer. Energy Update Oktober 2026 von  Kate Bono

Manchmal frage ich mich, wie viel wir in unserem Leben eigentlich kontrollieren wollen.

Wir planen, organisieren. Suchen nach Lösungen und wägen ab. Überlegen, was richtig und was falsch ist. Und dann passiert etwas, das wir überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Etwas, das sich im Nachhinein so perfekt zusammenfügt, dass wir uns fragen:


War das wirklich Zufall?


Ich nehme dich einmal mit nach Ko Samui. Denn dort hat etwas begonnen, das sich auch nach meiner Rückkehr fortsetzt. Und ich glaube, dass wir gerade an einem Punkt angekommen sind, an dem sich vieles schneller verändert, als unser Verstand überhaupt begreifen kann.


Wenn das Universum andere Pläne hat


Als wir unsere Reise nach Ko Samui planten, hatte ich ungefähr zwanzig Unterkünfte herausgesucht. Airbnbs. Häuser. Apartments. Ich hatte meine Vorstellungen davon, wie unser Work&Travel aussehen sollte. Und dann kam Marc mit diesem Resort um die Ecke.


Samaraya Wellness Resort. Wow - das sah toll aus.

Wir buchten es.


Erst danach wurde uns richtig bewusst, was wir da eigentlich gefunden hatten.

Yoga. Körperarbeit. Meditation. Anwendungen. Ein Ort, an dem wir uns nicht nur erholen, sondern intensiv mit uns selbst beschäftigen konnten. Einmal keine Lehrerin sein, sondern mal wieder Schülerin werden.


Dabei hatte ich überhaupt keine Heilungsreise geplant.


Wir wollten nach Thailand. Eine schöne Zeit verbringen. Arbeiten. Reisen. Leben. Marc musste nach einer Woche wieder nach hause, ich blieb noch weitere zwei alleine dort.

Und plötzlich befand ich mich an einem Ort, an dem sich Dinge öffneten, die teilweise seit Jahrzehnten in mir verborgen waren.


Durch Deep Release, Körperarbeit, Meditation und die Zeit allein kamen Erinnerungen und Gefühle hoch, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Nicht alles war schön. Manches tat weh. Manches hat mich regelrecht durchgeschüttelt. Und mit jedem Tag wurde mir klarer, dass diese Reise eine völlig andere Bedeutung bekam.


Costa Rica war ROOT.

Nashville war FLOW.

Und Ko Samui wurde RISE.


Nicht, weil ich das so geplant hatte.

Sondern weil es einfach passierte. Automatisch. Dem Universum waren meine Pläne egal.


Danke Universum. Jetzt bist du dran.


"Universum, was willst du mir damit sagen?", fragte ich laut vor mich hin, als eine Sache passiert war, die ich nicht verstand. Etwas lief in eine andere Richtung, als ich hätte ahnen können. Mein Handy blinkte auf mit einer Whatsapp. Jemand schrieb mir, was ihm gerade passiert war und endete mit dem Satz: "Ich frag mich, was das Universum mir damit sagen will." Aus heiterem Himmel. Jemand, der mich kaum kannte und der mit Sicherheit auch meinen Satz gerade nicht hatte hören können. Ich war baff. So viele Zufälle gibt es nicht - das Universum kommuniziert nicht durch Zufälle, sondern mit Absicht.


Ich hatte in den vergangenen Wochen so viel erlebt, erkannt und verarbeitet. Und ich war an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr nach der nächsten Antwort suchen wollte. Ich wollte nicht mehr raten, nicht mehr analysieren und nicht mehr versuchen, den nächsten Schritt schon im Voraus zu kennen.


Ich wollte loslassen.

Also übergab ich die Verantwortung einfach ab.


„Danke Universum. Jetzt bist du dran.“


Und dann kam der nächste Morgen. Sechs Uhr.

Ein Donnerschlag, bei dem ich dachte, das Dach würde zusammenbrechen.

Es donnerte so gewaltig, dass das Gebäude vibrierte.

Starkregen. Stromausfall.

Ich lag in meinem Bett und dachte nur:


Okay, Ko Samui. Message received. 😅


Und während draußen dieses unglaubliche Gewitter tobte, hatte ich das Gefühl, als würde etwas Neues ausgerollt. Wie ein riesiger energetischer Neustart. Als würde das Alte noch einmal mit voller Wucht durch die Gegend geschleudert, bevor etwas Neues beginnt.


Nach ungefähr 45 Minuten wurde es ruhiger. Später saß ich beim Frühstück schon wieder in der strahlenden Sonne. Was für ein Abschluss.


Die Antworten kommen schneller


Ich habe das Gefühl, dass das Universum inzwischen viel schneller antwortet. Nicht immer durch große Ereignisse, sondern durch Erkenntnisse. Durch innere Antworten, die plötzlich da sind. Oder durch Zeichen im Außen, die man nicht übersehen kann. Wie die Whatsapp.


Fragen, mit denen ich mich jahrelang beschäftigt habe, bekommen innerhalb weniger Augenblicke eine völlig neue Bedeutung.


Nehmen wir mein Thema mit dem Warten.

„Ich habe das Warten satt.“ (Aktueller Blogartikel)


Dieser Satz war plötzlich da. Und mit ihm die Erkenntnis, dass ich mein halbes Leben darauf gewartet hatte, dass andere Menschen oder äußere Umstände sich verändern.

Dass ich mich immer wieder angepasst hatte. Dass ich meine eigenen Bedürfnisse oder sogar mein eigenes Leben auf später verschoben hatte. Es war keine Erkenntnis, die sich langsam über Wochen entwickelt hat.


Sie war da.

Klar.

Unüberhörbar.


Und ich wusste, dass ich nicht mehr zurück in dieses alte Muster wollte.


Die Zeit zwischen einer Frage und ihrer Antwort scheint immer kürzer zu werden.


Und manchmal ist die Antwort so deutlich, dass wir gar nicht mehr so tun können, als hätten wir sie nicht gehört.


Wenn der Körper und der Geist sich plötzlich trennen.


Etwas massives verändert sich zudem im Feld. In den letzten Tagen habe ich immer häufiger Zustände erlebt, die ich als außerkörperliche Wahrnehmungen beschreibe. Und damit meine ich nicht einfach einen gewöhnlichen Traum.

Ich kenne das Gefühl, einzuschlafen. Oder den Zustand in der Meditation. Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn ich in Trance gehe. Ich kenne diese Zustände zwischen Wachsein und Schlaf. Auch das "Abgeschaltet sein" kenne ich schon. ZACK, als würde ich plötzlich abgeschaltet. Weg. Und irgendwann bin ich wieder da. Ohne zu wissen, wo ich gewesen bin. Marc kennt diese Zustände ebenfalls. Wir haben darüber gesprochen, weil wir beide dieses abrupte Wegsein und Zurückkommen erleben. Das ist bei mir schon seit 2020 so. Auch, dass der Körper müde ist, obwohl man genug geschlafen hat. Man hat Muskelkater, der über den normalen Muskelkater hinaus geht. Wir machen viel Yoga. Trainieren. Aber nicht übertrieben. Und dieser Muskelkater lässt einen denken, man war die ganze Nacht mit dem Körper unterwegs. Als hätte er Dinge getan, von denen ich überhaupt nichts weiß.

Aber das, was ich momentan erlebe, unterscheidet sich davon.


„Willst du jetzt mal wieder zurückkommen?“


Gestern hatte ich ein Erlebnis, das anders war. Neu.

Ich lag im Solarium. Normalerweise schlafe ich dort nicht ein. Manchmal döse ich kurz weg, höre dann das Klicken und die Ansage, wenn die Zeit abgelaufen ist, und bin wieder wach.


Dieses Mal war es anders. Ich war weg.

Und plötzlich nahm ich etwas wahr, das ich nur so beschreiben kann:


Mein Körper rief mich zurück.


„Hey, deine Zeit ist vorbei. Das Solarium ist aus. Willst du jetzt mal wieder zurückkommen?“


Und in diesem Moment hatte ich Schwierigkeiten, wieder vollständig zurückzukommen.

Das war eine Erfahrung, die ich so vorher nicht kannte. Seitdem denke ich die ganze Zeit darüber nach.

Was passiert da gerade?

Was verändert sich?

Und warum erleben wir plötzlich Dinge, auf die uns niemand vorbereitet hat?


Ich habe darauf noch nicht alle Antworten.

Aber ich nehme diese Erfahrungen ernst.


Und sie beschäftigen mich auch im Zusammenhang mit dem, was ich seit einiger Zeit über Bewusstsein, Aufstieg und unsere verschiedenen Existenzebenen denke.


Was, wenn der Aufstieg anders aussieht, als wir dachten?


In spirituellen Überlieferungen wird immer wieder davon gesprochen, dass wir mit unserem physischen Körper aufsteigen.

Dass sich unsere Frequenz verändert.

Dass wir in eine andere Bewusstseinsstufe eintreten.


Ich habe mich in den vergangenen Tagen gefragt:

Was, wenn sich dieser Prozess ganz anders zeigt, als wir ihn uns vorgestellt haben?

Was, wenn wir Veränderungen erleben, die wir mit unserem bisherigen Wissen noch gar nicht einordnen können?

Was, wenn sich unser Bewusstsein schneller verändert als unsere Vorstellungen davon, was überhaupt möglich ist?

Und was, wenn wir genau deshalb manchmal das Gefühl haben, nicht mehr vollständig in unserer bisherigen Wirklichkeit angekommen zu sein?


Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit diesen Themen.

Aber gerade jetzt merke ich, dass ich selbst bereit sein muss, vieles neu zu betrachten.

Auch das, wovon ich bisher überzeugt war.

Denn was nützt mir all mein Wissen, wenn ich mich daran so festklammere, dass ich für neue Erfahrungen gar keinen Platz mehr lasse?


Vielleicht geht es gar nicht darum, noch mehr zu tun


Wir leben in einer Welt, in der wir ständig etwas erreichen sollen.

Mehr leisten.

Mehr verstehen.

Mehr wissen.

Mehr kontrollieren.

Selbst auf dem spirituellen Weg begegnet uns dieses Muster.

Noch eine Meditation.

Noch eine Aktivierung.

Noch eine Methode.

Noch ein Retreat.

Noch eine Erkenntnis.

Als müssten wir uns unseren nächsten Entwicklungsschritt erst verdienen.


Aber was, wenn wir längst bereit sind?

Was, wenn wir gar nicht mehr so viel tun müssen?

Was, wenn wir einfach aufhören dürfen, uns ständig selbst im Weg zu stehen?


Ich habe in den letzten Monaten erfahren, was passieren kann, wenn ich die Kontrolle abgebe. Nicht, indem ich mein Leben aufgebe. Sondern indem ich aufhöre, jeden einzelnen Schritt vorher kennen zu müssen.


Ich weiß nicht, wo ich in einem Jahr leben werde.

Ich weiß nicht, welche Veränderungen noch auf mich warten.

Und ich weiß auch nicht, welche Erfahrungen ich in den nächsten Wochen machen werde.


Aber ich weiß eines:

Ich bin bereit.


Bereit, Dinge anders zu machen.

Bereit, alte Muster hinter mir zu lassen.

Bereit, mich auf Erfahrungen einzulassen, die nicht in mein bisheriges Weltbild passen.

Und bereit, meinem Leben eine Richtung zu geben, ohne jeden Meter des Weges kontrollieren zu müssen.


Einfach mal das Steuerrad in andere Hände abgeben und die Kontrolle loslassen.


Wir müssen loslassen, was wir zu wissen glauben


Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft dieses Oktobers.

Wir haben so viele Vorstellungen davon, wie unser Leben funktionieren soll.

Wie Heilung aussieht. Wie Veränderung abläuft.

Wie spirituelle Entwicklung stattfinden muss.


Und vielleicht stehen uns genau diese Vorstellungen inzwischen im Weg.

Denn wenn wir nur das zulassen, was wir bereits kennen, wie soll dann jemals etwas wirklich Neues entstehen?


Ich glaube, dass wir gerade Veränderungen erleben, für die es keine fertige Gebrauchsanweisung gibt.


Wir sind bereit für das Neue.


Aber dafür müssen wir aufhören, das Neue ständig mit dem Alten erklären zu wollen.

Wir müssen loslassen von dem, was wir geglaubt haben zu wissen.


Vielleicht beginnt genau dort der nächste Schritt.

Nicht mit noch mehr Kontrolle.

Sondern mit Vertrauen. Vielleicht müssen wir lernen, uns wie eine Qualle durch das Leben zu bewegen. Nicht jede Strömung kontrollieren. Nicht gegen jede Welle kämpfen. Sondern erkennen, wann es Zeit ist, sich tragen zu lassen.


KEEP UP.

Love, Kate Bono 💚

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