Energy Update 2026: Alles nimmt Fahrt auf und alte Ängste wollen gelöst werden
- Kate Bono

- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

Energy Update 2026 – Alles nimmt Fahrt auf.
"Sind wir bald da?" Diese Frage haben wir als Kinder gestellt.
Und manchmal stellen wir sie heute wieder – nur anders.
Sind wir bald da?
...im großen Umbruch?
…im Wassermannzeitalter?
…im Weltuntergang?
Es fühlt sich an, als würde alles gleichzeitig passieren.
Informationen überschlagen sich.
Neue Enthüllungen.
Neue Schlagzeilen.
Neue Konflikte.
Kaum hat man ein Thema verdaut, steht das nächste im Raum.
Die einen sagen: „Ich habe es doch gewusst.“ Die anderen sind schockiert. Und manche möchten am liebsten gar nichts mehr hören.
Was ich bei all dem beobachte, ist weniger das Ereignis selbst – sondern die Reaktion darauf. Angst.
Angst vor Krieg.
Angst vor Armut.
Angst vor Kontrollverlust.
Angst vor Bedeutungslosigkeit.
Angst vor dem, was noch kommen könnte.
Doch unter all diesen Ängsten liegt oft etwas viel Grundlegenderes:
Die Angst, überfordert zu sein.
Überfordert von Geschwindigkeit.
Überfordert von Widersprüchen.
Überfordert davon, nicht mehr zu wissen, woran man sich halten kann.
Überfordert von der Unsicherheit, nicht zu wissen was kommt.
Wenn alles Fahrt aufnimmt, kann es sich anfühlen, als würde man den Boden verlieren.
Doch genau hier beginnt unsere eigentliche Aufgabe.
Nicht, jede Schlagzeile zu lösen.
Nicht, jede Theorie zu bewerten.
Nicht, sofort Position zu beziehen.
Sondern bei uns zu bleiben.
Zu spüren: Was macht das gerade mit mir?
Denn das Außen mag laut sein.
Aber dein Nervensystem entscheidet, wie tief es dich trifft.
Wir können das Aussen (Weltgeschehen) und das Innen (Wir selbst) einmal auf derselben Ebene betrachten.
Was gerade geschieht, fühlt sich für viele wie Reinigung an. Im Sinne von Sichtbarwerden und manchmal fühlt es sich an wie Zerstörung.
Alles was lange unterdrückt war, kommt an die Oberfläche.
Alles was sich lange versteckt hat, wird herausgetrieben.
Und ja, das fühlt sich teilweise unangenehm an.
Doch vielleicht geht es für uns selbst nicht darum, alles zu bekämpfen. Vorallem ist es nicht unser Job in irgendeinen Kampf oder Krieg einzusteigen. Nicht in die Angstfelder anderer, sondern bei uns zu bleiben. Und hinzuschauen. Wo es wichtig ist.
Das, was wir bewusst wahrnehmen, verliert seine Macht über uns.
Wenn ich mich meinen Ängsten stelle, geschicht etwas Unerwartetes:
Ich gewinne Kraft. Nicht die Kraft, die laut ist und nach außen schreit. Sondern die Kraft, die ruhig und geerdet ist.
Erstes Chakra - dort sitzt Wut, bis es sich wandelt zu Mut. Eigentlich ganz simpel.
Aus diesem Wandel entsteht Aufstieg. Nicht als dramatischer Sprung in eine neue Welt oder in ein neues Ich - sondern als innerer Perspektivenwechsel.
Vielleicht trennen sich keine Welten im übertragenen Sinn.
Sondern Bewusstseinszustände.
Die einen bleiben im Sturm.
Die anderen lernen, im Sturm zu stehen.
Wenn ich von Gott dazu bestimmt wäre, in den Krieg zu ziehen, wäre ich Soldat geworden. Bin ich aber nicht.
Was uns ausmacht in diesen aktuellen Energien ist: Stabilität.
Das Feuerpferd steht für Bewegung. Es ist nicht dazu gemacht, im Stall zu stehen.
Doch dieses Pferd braucht einen ruhigen Reiter.
Wenn du dich von der Geschwindigket nicht abwerfen lassen willst, brauchst du Erdung. Atem. Körperbewusstsein.
Ich merke in diesen Wochen besonders deutlich, dass es noch wichtiger ist für mich, meine tägliche Praxis noch ernster zu nehmen (und sie macht mir ja zudem auch Spaß). Yoga. Meditation. Bewegung. Schreiben. Bewusstes Atmen. Intuition trainieren.
Ich praktiziere nicht, um der Welt zu entkommen.
Ich praktiziere, um in ihr stehen zu können.
Disziplin ist mein persönlicher Endgegner. Es gibt Dinge, bei denen ich sie immer wieder verliere. Beim Essen zum Beispiel. Vor allem auch bei Ritualen, die mein innerer Saboteur schnell als "unnötig" oder "langweilig" abstempelt.
Die 40 Tage Meditation zum Beispiel mit RaMaDaSa. Zweimal haben wir sie nach zehn Tagen vergessen. Zweimal dachte ich: "Ne du, jetzt fange ich nicht noch einmal damit an." Doch dann wurde mir etwas klar:
Es geht nicht um die 40 Tage.
RaMaDaSa ist als Heilmeditation bekannt, die ein riesiges Feld öffnen kann. Sie wird weltweit von Kundalini Yogis gemacht. Wir haben uns also mit mehreren an ein Feld angeklinkt, das eine große heilende Wirkung auf die Welt haben kann - und auf jeden einzelnen von uns.
Es geht um viel mehr als nur 40 Tage. Um Hingabe, um Heilung, um Stabilität. Es geht um mich, aber auch um die Welt - um etwas, das größer ist als ich.
Und zack war sie da, meine Disziplin.
Ich zähle nun keine Tage mehr.
Ich setze mich hin und mach sie einfach.
11 Minuten.
Jeden Tag.
Und genau das ist für mich die eigentlich Aufgabe in dieser Zeit:
Nicht alles zu verstehen.
Sondern stabil zu bleiben.
Mit meinem Nervensystem.
Mit meinem Körper.
Mit meiner Atmung.
Mit meiner Praxis.
Nicht als spirituelle Pflicht. Sondern als Anker.
Und wenn du merkst, dass dir dieser Anker allein manchmal schwerfällt – dann übe nicht allein. Gemeinsame Praxis trägt. Sie erinnert. Sie stabilisiert.
Ob in einer Live-Stunde, im Streamingbereich oder ganz für dich zuhause – wichtig ist nicht, wo du beginnst.
Wichtig ist, dass du beginnst.
✨Love, Kate Bono
Energy Update 2026



Kommentare